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Referat Literarische Salons des 18.Jahrhunderts - irem kurt Service

Referat Literarische Salons des 18.Jahrhunderts - irem kurt

Referat- Literarische Salons im 18. Jahrhundert

Deutsch LK 2009

 

Anfangen möchte ich mit den literarischen Salons im 18. und 19. jahrhundert.

Der Begriff Salon kommt aus dem Französischen ( salon ) bzw aus dem italienischen ( salone)

Und heißt im Deutschen „Festsaal“.

Damit ist der Raum gemeint , indem die Salons im 18. Jahrhundert abgehalten worden sind.

Unter dem Begriff „Salon“ versteht man eine geistreiche Gesellschaft von Männern und Frauen, die sich um eine Adlige, z.B die Herzoginmutter Anna Amalia von Sachsen-Weimar Eisenach späterhin um eine Bürgerliche, zB die Bettina von Arnim, ver-sammelte.

Der Gastgeber war immer eine Frau, und wurde  Saloniére genannt..

 

Vorraussetzungen eines Salons

 

Die Salons haben eine sehr alte Tradition. Bereits die griechische Dichterin Sappho hielt Dichterrunden ab, in denen Männer und Frauen gleichermaßen vertreten waren.

Im Mittelalter und in der Renaissance vor allem in Italien wurden gesellschaftlich produktive Runden abgehalten jedoch nur im höfischen Bereich. Hier waren nur Männer vorhanden.

In Frankreich dann im 17.Jahrhundert entstehen die ersten richtigen Salons.

Nach den Hugenottenkriegen entfaltete sich besonders im adligen außerhöfischen Bereich eine Kunstbegeisterung. Dies führte dazu, dass sich immer mehr Adlige um die Kultur und Kunst Gedanken machten – hierbei wollten sie möglichst unbeeinflusst von den politischen Strukturen bleiben. Die erste Saloniére in diesem Sinne ist Catherine Marquise de Rambouillet eine Aristokratin, die ihren Salon 1610 in Paris gründete. Die Salons in Paris waren vorwiegend politisch-philosophisch also nicht unbeteiligt an der Französischen Revolution.

 

 

 

Doch nun zu Deutschland: In Deutschland verspätete sich diese Entwicklung erheblich

Dies lag unter anderem auch an den  Kriegen in die Deutschland lange Jahre verwickelt war.

Deshalb waren es Anfangs auch nur Adelige Frauen die eine solche Gesellschaft um sich sammeln konnten. Später waren es dann überwiegend bürgerliche Frauen, die ihren eigenen Salon im Hause führen konnten.

Vorraussetzungen eines Salons waren nämlich:  siehe Blatt

 

 Das Ambiente eines Salons hängt stark von der Saloniére, dem Essen und Trinken und von

Den eingeladenen Gästen ab.
Nicht nur in der Gesamtgestaltung zeichneten sich die einzelnen Salons durch ihren eigentümlichen Charakter aus, sondern auch jede einzelne Zusammenkunft unterschied sich wiederum von der vorherigen, etwa durch eine neue Konstellation der geladenen Gäste oder einen anderen Themenschwerpunkt. 

 

Uuuuuuuund   jeeeeeetzt..........................................

Die wichtigsten Salons in Deutschland in der Zeit der Aufklärung , der Romantik und des Vormärz..

Wie schon gesagt waren es anfangs adelige Frauen, die die Zeit und nötigen Mittel hatten einen Salon im eigenen Hause zu führen.

Somit ist es keine Überraschung dass ich von der Herzoginmutter Anna Amalia von sachsen-weimar-Eisenach berichten werde, die genau so einen „Musenhof“ ab 1775 abhielt.

Unter ihren Gästen waren Wissenschaftler, Schriftsteller, Hofdamen und weitere Intellektuelle wie zB Goethe , die Hofdame Charlotte von Stein , der Philosoph und herzogliche Lehrer Wieland und der Schriftsteller Herder. Treffpunkte waren das Wittumspalais , Die Sommersitze in Ettersburg und das Schloss in Tiefurt.

( ZITAT )..

 

Jetzt komme ich zu den bürgerlichen Salons. Eine der ersten Frauen des Deutschen gehobenen Bürgertums ist Christiane Marianne von Ziegler.

Sie erlangt eine ziemlich gute Erziehung im Elternhaus in Liepzig.

Sie wird ins lesen und Schreiben, die Musik , und Literatur unterwiesen

Während ihrer zeit als Witwe schreibt sie geistliche und weltliche Gedichte

Nach der heirat mit dem Professor Balthasar von Steinwehr zieht sie mit ihm nach Frankfurt a.d Oder , wo sie dann auch ihren literarischen Salon gründet. Ihre Gäste sind vorwiegend junge Künstler denen sie zu Verbindungen mit den Vertretern der Universität verhilft

1731 wird sie erstes weibliches Mitglied der „Deutschen Gesellschaft“.(.......)

Jetzt möchte ich euch ein Gedicht von der poeta laureata zeigen

Ich finde man kann an diesem Gedicht sehr schön das Selbstbewusstsein dieser Frau erkennen, die zum Spott der Leipziger Gesellschaft geworden war, weil sie als Frau versucht hatte selbstständiger zu sein:

 

 

 

 

Nun Möchte ich etwas zu der Entstehung der Jüdischen Berliner Salons sagen.

Berlin gehörte damals zu Preußen dessen Oberhaupt Friedrich der Große war.

Nach langjährigen Kriegen begann die Wiederaufbauphase Berlins, und die Standesschranken wurden dabei aufgelockert.

Damit gelangten die Privilegien des Adels immer mehr ins Schwanken

Und sie kamen in die Städte um sich zu repräsentieren oder eine Stellung in der Beamtenhierarchie zu erwerben.

Somit konnte auch das Bürgertum zu mehr Wohlstand gelangen  hatte in Folge dessen mehr Freizeit und konnte diese Sinnvoll nutzen. Die Frauen des Bürgertums konnten sich in dieser 40 Jahre andauernden Friedenszeit eine Bildungsbasis aufbauen.

 

Die Stellung der Juden war aber ganz anders: Sie wurden kaum  in die Gesellschaft aufgenommen .

z.B die Juden durften nur durch ein einziges Tor der Stadt passieren, nämlich das Rosenthaler Tor. Gleich im Anschluss befand sich eine Judenherberge in der die Juden die die Aufenthaltserlaubnis nicht bekommen hatten, übernachten konnten um am nächsten Tag abzureisen.      

Die Juden, die in Berlin verweilen durften waren unterteilt in Generalbevollmächtigte, wie zB

 Privilegierte und geduldete Juden. Diese waren den Bürgern gleichgestellt. Die meisten führten damals Bankhäuser und waren reiche Kaufleute. , der wirtschaftliche Rückhalt für die Jüdischen Frauen des gehobenen Bürgertums war also ziemlich gesichert. Das traurige an der Sache war aber, dass die Juden trotz ihrer finanziell guten Stellung nicht in die Gesellschaft aufgenommen wurden.

 

 

Dies änderte sich als Friedrich der Große immer mehr Geld für seine Kriege brauchte, die die Staatskasse aber schon bald nicht mehr finanzieren konnte. Also lieh er sich das Geld  bei den jüdischen Bankhäusern. Durch diese Unterstützung gewannen die Juden immer mehr an Popularität im Reich.

 

Auch Rahel Levin, eine jüdische Bürgerin Berlins eignete sich in dieser Zeit des Wohlstands ihr Wissen als Autodidakt durch Lesen an. Schon bald hielt sie in Berlin in der  Mauerstrasse einen literarischen Salon. Ihre Gäste waren unter anderem Prinz Louis Ferdinand v. Preußen der Neffe von Friedrich dem Großen.  Dann August Wilhelm Schlegel eine deutscher Schriftsteller und Philosoph – er gilt als einer der Begründer der Romantik .

Und Wilhelm von Humboldt., ein Gelehrter Staatsmann und Bruder von Alexander von Humboldt. Rahel hat es geschafft durch ihre Art und ihr Wesen diese Menschen zusammenzubringen. Karl Gustav Brinckmann beschreibt Rahels auftreten so: Sie kam, sprach und siegte.  

 

Eine weitere Jüdin ,die einen literarischen Salon  führt ist Henriette herz. Bei der Henriette herz und bei Rahel varnhagen werden romantische Positionen  herausgearbeitet.

 

Nach der Romantik kommt die Epoche des Vormärz, der sehr politisch geprägt ist

Die Literaten vertreten liberale und revolutionäre Standpunkte in ihren Werken, somit sind auch die Literarischen Salons nicht mehr so „literarisch“ wie sie es vorher einmal waren, sondern eher politisch- philosophisch.

 

Ludmilla Assing ist die Schwägerin von Rahel. Ihre Mutter Rosa maria von varnhagen hält auch einen Salon . Rosa Maria empfängt u. a. Heinrich Heine, Friedrich Hebbel, Karl Gutzkowund die Dichter des Jungen Deutschlandin ihrem Salon; ihre Töchter Ottilie(1819-1884) und Ludmilla nehmen an politischen Diskussionen teil.

 

Nach dem Tod ihrer Eltern zieht Ludmilla Assing zu ihrem Bruder Karl und ihrer Schwägerin

Rahel nach Berlin. Dort behält sie die Familientradition bei und führt einen literarischen Salon

Ihre Gäste sind unter anderem Gottfried Keller, Fürst Pückler, Ferdinand Lasalle und

Emma Herwegh.

 

Emma ist verheiratet mit dem Dichter Georg Herwegh und ist eine unerbittliche Freiheitskämpferin und Revolutionärin. Sie ist hochbegabt, beherrscht  7  Sprachen, musiziert, schreibt Gedichte und Essays und malt.

Sie ist sehr hübsch und humorvoll, kurzum eine perfekte saloniére

Emma herwegh führt einen Salon im Exil in Frankreich ,Paris.

 

İrem Kurt

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